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Die Olympischen Spiele 2020 sind verschoben!

Nun ist es leider traurige Gewissheit. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie sind die Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 verschoben worden.

Dies teilte der japanische Ministerpräsident, Shinzo Abe, heute mit. Sie sollten eigentlich vom 27.07. bis 09.08.2020 in der japanischen Metropole stattfinden.

Eine Entscheidung, die bei Sportlern, Trainern, Funktionären und Freunden der Leichtathletik schon befürchtet wurde. Es ist die erste Verlegung der Olympischen Spiele in Friedenszeiten und die erste seit dem Zweiten Weltkrieg.

Natürlich sind die Sportler um ihre Trainer und Fans enttäuscht. Ihr Traum von Olympia muss also noch warten. Die Athleten der Welt, 6.000 hatten sich bereits qualifiziert, zeigen aber vollstes Verständnis für diese notwendige Maßnahme. So auch Laura Ludwig, Olympiasiegerin 2016 im Beachvolleyball, oder Thomas Röhler, Olympiasieger 2016 im Speerwurf.

Bereits im Vorfeld hatten Kanada, Norwegen und Australien angekündigt, keine Athleten nach Japan zu schicken.

Auch unsere Top-Dreispringerin, Kristin "Kiri" Gierisch, zeigte sofort eine erste Reaktion. "Die Gesundheit der Weltbevölkerung hat oberste Priorität"! Die "Kiri"als Mensch sieht diese Verschiebung als unumgänglich. Als Sportlerin bricht ihr das Herz. "Der Olympische Gedanke, aus Fairplay und Chancengleichheit, ist gegenwärtig nicht gegeben und deswegen empfinde ich diese Entscheidung als richtig. Momentan geht es um viel mehr als den Sport!" So denken in diesen Tagen wohl die meisten Menschen.

Max Heß, der Trainingspartner von Kristin, gab ebenfalls ein Statement ab: "Die Entscheidung des IOC ist mehr als nachvollziehbar und mit großer Wahrscheinlichkeit die richtige Entscheidung im Sinne der Weltgesundheit. Die Zeit der Ungewissheit ist vorbei und das erleichtert uns die Saisonplanung. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade noch ein weiteres Jahr auf das größte Sportevent für uns Leichtathleten zu warten. Aber das gibt mir auch die Chance zurück in die Spur zu finden. Ja, ich kann gut damit leben. Meines Erachtens die richtige Entscheidung."

Laut Aussage der Gouverneurin der Präfektur Tokio, Yuriko Koike, sollen die Wettkämpfe im folgenden Jahr als "Tokio 2020" bezeichnet werden.

Auch in meinen Augen ist die Verschiebung dieser Olympischen Spiele mehr als notwendig im Interesse der Gesundheit der Sportler und aller Beteiligten!

Uwe Streller 

 

Kreativität ist Trumpf!

Jeder weiß, dass wir gerade durch diesen "blöden" Corona-Virus schwierige Zeiten durchleben.

Das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt. Geschäfte und Schulen sind geschlossen und die Sportstätten kann man leider auch nicht betreten. Besser ist, man bleibt zu Hause!

Gerade für unsere Athleten eine sehr schwere Situation. Doch unter dem Motto: "Wer rastet, der rostet!" sind unsere Sportler individuell sehr kreativ um sich wie nur möglich fit zu halten, wie man auf den uns zugesandten Aufnahmen sehen kann. Große Klasse!

Daher unser Aufruf "Weiter so!". Nutzt alle Möglichkeiten sportlicher Betätigung im häuslichen Umfeld und lasst eurem Ideenreichtum freien Lauf und euch nicht unterkriegen!

Und natürlich das Wichtigste in diesen Tagen: "Bleibt gesund!". Das gilt natürlich auch für eure Familien!

Uwe Streller im Namen unseres Vereins

P.S. Und denkt eventuell noch einmal an den Aufruf zum "Homeworkout-Video", der im Eintrag darunter beschrieben ist!

Wir suchen euer Homeworkout-Video!

ACHTUNG...Liebe Sportfreunde, trotz Corona-Krise...wir wollen das ihr fit bleibt, das es euch gut geht und das ihr Spaß habt! Deswegen...wir suchen euer Homeworkout-Video! Einfach an uns schicken und dann gemeinsam darüber abstimmen. Los geht’s!!!

 

Hier geht es zu den Infos!!!

Sporthallen Schließung

Ab morgen  - 14.03.20 - bis vorraussichtlich 13.04.20 sind, alle Sporthallen in der Stadt Chemnitz geschlossen. Das betrifft natürlich auch unsere Trainingstätten im Sportforum. Es findet demnach auch kein Vereinstraining statt.

 

3. Abendsportfest im Zeichen von "Jump and Run for Kids"

Wie es die Überschrift schon erahnen lässt, war dieser Wettkampf den Altersklassen U10 und U12 vorbehalten. Neben vielen Akteuren unserer Nachwuchstrainingsgruppen, inklusive einiger Athleten der AK12, waren auch Sportler vom SV Turbine Frankenberg an diesem letzten Abendsportfest der Hallensaison 2019/2020 dabei.

Warum nicht mal was "Neues" ausprobieren, dachten sich die Organisatoren um Wettkampfleiter Thomas Seifert? Gesagt, getan!

Da gab es zum Beispiel den "Sprintzweikampf" der U10. Die Sieger wurden aus der Addition von 30m fliegend und dem Sprint über 50m ermittelt. Die schnellsten Beine hatten dabei in der AK8 Niala Hofmann und Theo Duty. In der AK9 waren Hanna Wünsch und Nelio Wolf (Frankenberg) erfolgreich.

Für die U12 war eine "Sprintpyramide" in der Ausschreibung zu lesen. Die Sportler mussten sich über den Sprint über 30m fliegend qualifizieren. Nach einem Setzmodus ging es über Vorläufe, Halbfinale und Finale über 50m um die Sieger zu ermitteln. Dies gelang in der AK10 Helene Schmalfuß und Florian Hahn. Zum Sieg in der AK11 liefen dabei Sanna Schramm und Frederick Muranyi.

Neu war auch der "Teamweitsprung". Ein Team, bestehend aus 2 Springern, musste jeweils zwei Sprünge mit dem rechten und dem linken Bein in der Addition in die Wertung bringen. Mit 13,34m waren in der U10 Emilia Müller und Nelio Wolf erfolgreich. In der U12 hieß das Sieger-Duo Lenny Näther und Adrienne Kunze mit 16,50m (alle Frankenberg).  

Auch die abschließenden Staffeln wurden modifiziert. Während 4 Läufer der U10 eine Strecke von 800m absolvieren mussten, war in der U12 eine Strecke von 1200m vorgegeben. Jeder Läufer konnte dabei im Vorfeld über die von ihm zu laufende Streckenlänge selbst entscheiden, aber mindestens 100m.

Neben Medaillen für die Erstplatzierten gab es für die Sprintsieger eine Frisbeescheibe und die Weitspringer eine Spikestasche.

Das Fazit von Organisatoren, Trainern und Aktiven: Dieser etwas andere Wettkampf war ein voller Erfolg, hat den Kids Spaß gemacht und "ruft" regelrecht nach einer Neuauflage!

An dieser Stelle ein Dankeschön an die Sportschüler der höheren Jahrgänge, die als Helfer an den Wettkampfstätten und am Imbiss fungierten.

Uwe Streller